Das Denken "Performance vs. Branding" muss abgeschafft werden


Kurt Schwendener
Inhaber & Geschäftsführer adresult AG

adresult AG ist Aussteller an der Swiss Online Marketing & Swiss eBusiness Expo. Das Start-Up mit Sitz in Zürich ist spezialisiert auf Affiliate- und Performance-Marketing.

 

Herr Schwendener, was sind aus Ihrer Sicht die aktuellen Herausforderungen im Bereich Performance-Marketing?

Ich denke, es fängt sicherlich dabei an, beim Kunden das Bewusstsein zu schaffen, dass bei Performance-Kampagnen nicht die standardmässigen Branding-Werbemittel und Landingpages eingesetzt werden können. Sondern es muss etwas Eigenständiges verwendet werden, das klar auf Performance ausgelegt und optimiert ist.

Weiter ist es wichtig, das Denken „Performance vs. Branding“ abzuschaffen respektive aus den Köpfen zu löschen. Performance und Branding ergänzen sich ideal und es soll kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander sein. Wieso? Weil sich die Disziplinen in Perfektion ergänzen und gemeinsam die breitestmögliche Werbeabdeckung schaffen. Zudem kann keine der beiden Disziplinen die jeweils andere ersetzen.

Ich betrachte es ebenfalls als Herausforderung, den User dazu zu animieren, auf die Werbung zu reagieren, weil dieser in den meisten Fällen (abgesehen von Google AdWords etc.) weder auf die Werbung gewartet, noch Zeit und oft auch keine Kaufabsicht hat. Aus diesem Grund müssen Anreize geschaffen werden, damit eine solche Interaktion mit dem User stattfinden kann.

 

Welche Lösungen hält Ihre Branche dafür bereit?

Nebst dem Know-how gilt ganz klar „Technology is Key“. Es ist elementar, die richtigen Technologien im Bereich Tracking, Analyse und Reporting einzusetzen, um Kampagnen auf Performance-Basis zu optimieren und auszuliefern. Es ist somit ein Zusammenspiel aus Mensch und Technologie, das in Perfektion abgestimmt sein muss.

 

Über welche Themen wird bei Ihnen sonst aktuell diskutiert?

Nebst dem automatisierten und optimierten Traffic-Einkauf sind Themen wie Cross-Device-Tracking und -Reporting wichtige Themen, über die aktuell diskutiert werden. Und natürlich wird auch fleissig daran gearbeitet.

 

An welchen Trends wird man 2016 nicht vorbeikommen?

Auch im Jahr 2016 sind die Themen RTB, Big Data, Cross-Device-Tracking elementare Themen. Im Endeffekt geht es jedoch nur um eines: Wie kann mit wenig finanziellen Mitteln der richtige User angesprochen werden, damit dieser zu einer Transaktion konvertiert und sich somit zu einem Neukunden entwickelt? Selbstverständlich geht hier sehr viel über Technologien und Daten, jedoch auch über die richtige Ansprache und Ideen, um den User von einem Produkt oder einer Dienstleistung zu überzeugen.

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